Chierurgie St-Anna Meran


Einzelheiten des Eingriffs
Die Erweiterung der Klinik Casa di Cura Villa St. Anna erfolgte unter der Prämisse, die Tätigkeit im Bereich der Operationssäle zu verstärken.
Derzeit verfügt die Klinik nur über einen OP- Saal, nach den entsprechenden Arbeiten wurden den Ärzten und Patienten drei Operationssäle zur Verfügung gegeben.
Das Projekt sieht den Bau eines neuen Gebäudes an der südöstlichen Ecke des Grundstücks zusätzlich zu dem bestehenden Gebäude vor. 
Die Lage des neuen Baukörpers an dieser Stelle hatte ein präzises Ziel: den neuen Baukörper klar vom bestehenden abzugrenzen und gleichzeitig einen Anknüpfungspunkt für organisatorische Abläufe und Verbindungen zu schaffen.
Im Erdgeschoss befanden sich der Empfangsbereich und die Vorbereitungsabteilung für Ärzte und Patienten.
Im ersten Obergeschoss befanden sich die beiden neuen Operationssäle mit den dazugehörigen Diensträumen. Eine Verbindungsrampe dient als horizontale Andockstelle zur stationären Abteilung.

Zugang, Umzähung und Gestaltung der Aussenanlagen
Der Zugang zu den neuen Operationssälen für Fahrzeuge und Fußgänger befindet sich auf der nordöstlichen Seite in der Nähe der Radiologieabteilung. 
Der Untergeschoss wurde später als Parkplatz und für weitere Technik- oder Nebenräume gegeben. Die entsprechende Zufahrtsrampe befindet sich an der Ostseite des neuen Gebäudes.

Technische Ausführung
Ein mögliches Kellergeschoss ist in Stahlbeton geplant gewesen. Die beiden oberirdischen Geschosse wurden in einer tragenden Struktur aus Stahlbetonträgern und -pfeilern errichtet, mit einer Fassadenausfachung aus Ziegeln oder Glas- und Metallelementen.
Das Flachdach ist begrünt worden, außerdem sind Solarzellen an der Fassade oder auf dem Dach des Gebäudes geplant. Zur Deckung des Energiebedarfs wurden auch Erdwärmesonden eingesetzt.

Urbanistische zwänge
Ein Teil des Grundstücks ist als besonderes Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.
Da es an der Südseite eines einfachen Obstgartens liegt, wurden keine Eingriffe in Landschaftsdenkmäler vorgenommen.
Der Standort des neuen Gebäudes ergibt sich auch aus der Tatsache, dass ein 12,00 m breiter Streifen von der Achse des Baches nach Westen (siehe P. F. 3112) einem Bauverbot auf P. F. 336/2 unterliegt, das der Casa di Cura Villa St. Anna gehört, und zugunsten der beiden Parzellen P. Ed. 2690 und P. F. 331/5 (siehe Tabellenauszug).

Projektdaten
Ort: Meran, IT

Status: Abgeschlossen

Projekt Team
EU Architects
Arch. Elmar Unterhauser

Ausführung: 


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